Zurück in die Zukunft mit der GWT Zeitmaschine “1 2 7 5 9 G W T”

Zurück in die Zukunft mit der GWT Zeitmaschine “1 2 7 5 9 G W T”

Lesezeit (inkl. Mediennachweis): 4 Minuten

Eine kollaborative Podcast-Produktion

Projektgruppenarbeit von 5 Studierenden des Moduls „Organisationen und ihre Handlungsressourcen“ an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München im Master „Gesellschaftlicher Wandel und Teilhabe“ (GWT) im Wintersemester 2021/2022.

Dieser Podcast wurde im Rahmen der obengenannten Lehrveranstaltung von den Studierenden Monika Gleixner, Lisa Kretzschmar, Angela Nieting, Veronika Radtke und Katharina Schröder produziert.

Von Thomas Koterba, dem Geschäftsführer des Caritasverbandes Weilheim-Schongau e.V. liegt uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Interviews vor.

Abstract

Wir bieten den Hörenden mit Hilfe einer kleinen Zeitreise Einblicke in die historische Entwicklung zum Thema „Steuerung und Führung“. Die exemplarischen Beiträge zu historischen Etappen aus dem 19. Jahrhundert mit dem Beginn der Erhebung und Verarbeitung medizinischer Daten bis hin zur Digitalisierung und die sich verändernden Führungsstile in der Gegenwart verdeutlichen die revolutionären Veränderungen der vergangenen zwei Jahrhunderte. Den Abschluss bildet ein Interview mit einem Geschäftsführer einer bestehenden sozialen Organisation in Bayern.

Zeitindex (Inhalte)

  • 00:00 – 00:54 – 12759 GWT, die Zeitmaschine stellt sich vor.
  • 00:54 – 09:52 – Zurück ins Jahr 1855
  • 09:52 – 10:25 – 12759 GWT fliegt weiter
  • 10:25 – 17:25 – Zurück ins Jahr 1919
  • 17:25 – 17:36 – 12759 GWT fliegt weiter
  • 17:36 – 24:57 – Zurück ins Jahr 1968
  • 24:57 – 25:27 – 12759 GWT fliegt weiter
  • 25:27 – 34:17 – Zurück ins Jahr 2013
  • 34:17 – 34:49 – 12759 GWT fliegt zurück in die Gegenwart
  • 34:49 – 54:10 – Zurück in die Gegenwart
  • 54:10 – 54:42 – 12759 GWT verabschiedet sich

Historische Etappen

1855

Die Biografie Florence Nightingales (1820-1910) verdeutlicht, dass das 19. Jahrhundert nicht nur das Zeitalter der Industriellen Revolution ist, zeitgleich ereignet sich auch eine Revolution der Pflege und medizinischen Versorgung. Nightingale arbeitet an der wissenschaftlichen Erfassung und Verarbeitung von Informationen, die sie nicht nur zur Verbesserung der Gesundheitsfürsorge und Lebensbedingungen von Kranken nutzt. Mit ihrem wissenschaftlichen Ansatz trägt sie außerdem maßgeblich zur Professionalisierung der Krankenpflege in Großbritannien bei und wird rückblickend als erste Pflegewissenschaftlerin und Pionierin der Statistik bezeichnet.

1919

Das Jahr 1919 stellt einen Wendepunkt in der Deutschen Demokratieentwicklung dar. Das Frauenwahlrecht wird durchgesetzt, für die vom Krieg schwer getroffenen Deutschen ein bedeutender Entwicklungsschritt. Wie hart die Arbeitsbedingungen in dieser Zeit sind und wie wenig Beteiligung der Arbeiter:innen möglich ist, erfahrt ihr in diesem Abschnitt.

1968

Die berühmte Studentenbewegung der 1968er hatte unter anderem auch Auswirkungen auf Betriebe und das Arbeitsleben generell. Die zentralen Forderungen waren damals „Mehr individuelle Mitbestimmung, mehr Mitsprache- und Teilhaberechte an Entscheidungsprozessen“. Eine reine Interessensvertretung der Arbeiter:innen durch die Gewerkschaften reichte nicht mehr aus. Sie wollten für sich selbst sprechen und gehört werden. Dieser Abschnitt gibt euch auch einen Einblick, wie die Steuerung von Abläufen in der Kinder- und Jugendhilfe, vor allem in der Heimerziehung hinterfragt wurden und unter welchen Bedingungen die Pädagog:innen damals arbeiteten.

2013

In diesem fiktiven Interview zwischen Petra und Stefanie spielen insbesondere die Themen „Kollegiale Führung und Digitalisierung“ eine Rolle. Das genannte Unternehmen befindet sich in einer Umbruchphase und setzt sich mit neuen Führungsmöglichkeiten auseinander.

2022

Hr. Thomas Koterba, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Landkreis Weilheim-Schongau e.V. (https://www.caritas-wm-sog.de/) reflektiert in diesem Beitrag die Besonderheiten der Steuerung und Führung eines sozialen Unternehmens, das sich an den Bedarfen und Bedürfnissen der Klient:innen ausrichtet und weiterentwickelt. Dabei kommen auch die Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit in Zeiten coronabedingter Einschränkungen zur Planung und Durchführung sozialer Dienste zur Sprache.

Technische Reflexion

Um sicher zu stellen, dass unsere Tonqualität sich bei den verschiedenen Aufnahmen nicht zu sehr unterscheidet, installierten wir in der Vorbereitungszeit alle dieselbe Tongeräte-App. Zur Aufnahme unserer Beiträge sprachen wir uns ab und trugen alle Aufnahme zusammen.

Zum Schneiden unserer Beiträge nutzten wir die Audacity App, außerdem wandelten wir alle Tonaufnahmen online in ein WAV Format um (Audio-converter). Das Schneiden hat uns überraschend viel Spaß gemacht, Audacity war fast selbsterklärend und somit ohne langes Einarbeiten oder Vorwissen zu nutzen.

Nachdem wir gemeinsam überlegt hatten, wie wir die einzelnen Beiträge zusammensetzen könnten, entschieden wir uns schließlich noch spontan dazu, unsere GWT Zeitmaschine zum Leben zu erwecken. Dafür schrieben wir die Texte und ließen sie uns, passend zur Zeitreise ins digitale Zeitalter, mit der Word Funktion „laut vorlesen“ vorlesen. Diese Audios konnten wir danach mit unseren Einzelbeiträgen verbinden, ganz im „digital design“.

Reflexion zur Gruppenarbeit

Die Lehrveranstaltung mit den umfangreichen Inhalten und der täglichen Praxis des digitalen Austauches schaffte die Basis für unsere reibungslose Zusammenarbeit von der Themenfindung bis zum Endprodukt. Wir hatten gelernt mit unterschiedlichen Tools zusammenzuarbeiten, unsere jeweiligen Stärken und das individuelle Vorwissen konstruktiv in die gemeinsame Produktion einzubringen. So verwendeten wir z.B. das Tool „1-2-4-All“ zum Brainstorming zu den Podcast Ideen. Wir kommunizierten wöchentlich über Zoom, schrieben uns regelmäßig Mails, nutzten unseren Gruppenchat über WhatsApp und arbeiteten über Google Drive an einem gemeinsamen Dokument.

Auch die Arbeitsverteilung lief trotz Krankheitsausfällen ebenso problemlos. Jede Studierende konnte sowohl für sich allein als auch zusammen mit den anderen arbeiten und sich die Zeit nach den eigenen Möglichkeiten einteilen. Ein zeitlicher Ablaufplan half uns von Anfang an unseren gewünschten Fertigstellungstermin einzuhalten.

Bei den technischen Fragen unterstützte uns Hr. Klier, unser Dozent und Lernbegleiter schnell und unkompliziert. Seine Hinweise und Vorschläge konnten wir ohne Hindernisse umsetzen. Spannend wurde die Phase, in der alle Einzelteile zusammengefügt und mit Klängen unterlegt wurden. Da wir alle Wünsche und Ideen „unter einen Hut“ bringen konnten und schließen wir unsere Gruppenarbeit im Rückblick mit Freude, Spaß und dem Gefühl einer gelungenen Zusammenarbeit ab. Die Veröffentlichung auf der Website verlangte uns allerdings zum Schluss noch einiges an Geduld und Durchhaltevermögen ab, da wir aus technischen Gründen den Podcastentwurf nicht bearbeiten konnten. Schließlich erstellten wir einen komplett neuen Podcastbeitrag, der ohne Probleme zu bearbeiten war.

Quellen und Literaturverzeichnis

Pexels Stock: 2 lizenzfreie Bilder

Musik

Literatur und Medien

Zum Zeitpunkt der Podcastpublikation waren alle Links aktiv.

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